Im Marketingmanager-System ist ein Workspace die Gesamtheit aller bekannten Informationen, Dateien und Regeln, auf die das System zugreift – unabhängig von Speicherart, -ort und -form. Ein Workspace ist in sich geschlossen und stellt für den Marketingmanager die ihm bekannte Welt dar.
Alle Informationen zum Systemstart sind in einer Workspace- oder Projekt-Datei “project.xml” hinterlegt. Durch das Laden verschiedener Workspace-Dateien kann der Workspace entsprechend gewechselt werden.
Der Marketingmanager startet mit dem zuletzt verwendeten Workspace. Ist noch kein Workspace vorhanden, dann wird das Erstellen eines neuen Workspace angeboten. Entsprechend den Angaben zu Namen und Datenbanksystem wird dann vom Marketingmanager ein Workspace-Ordner inklusive project.xml-Datei angelegt und die Datenbank erstellt.
Der Workspace beschreibt die interne Datenstruktur und die darauf basierenden Funktionalitäten aller Teilbereiche wie Datenimport, Datenverarbeitung und Datenexport. Diese Grundeinrichtung gehört zu den administrativen Tätigkeiten und ist Bestandteil der Systemeinführung.
Im Rahmen der Grundeinrichtung werden Informationen beliebigen Ursprungs manuell oder über Regelwerke miteinander verknüpft. Dadurch werden die gegebenen, starren Strukturen aus importierten Tabellen oder Ordner-Hierarchien durchbrochen. Als Ergebnis wird ein Beziehungsnetz aufgespannt. Über dieses Beziehungsnetz sind dann alle verknüpften Informationen von jedem beliebigen Startpunkt aus erreichbar – völlig unabhängig davon, woher sie ursprünglich entnommen wurden.
Views sind vordefinierte Datenansichten, die direkt in die Benutzeroberfläche integriert sind und die Produktinformationen strukturieren. Sie arbeiten direkt auf dem Beziehungsnetz und können – wenn gewünscht – direkt durch die Nutzer verändert oder ergänzt werden.
Marketingmanager-Beispiele
Produktübersicht

Produkt-Detailansicht mit Beziehungslisten

Eingabemaske für Mediadateien

Die Rechteverteilung erfolgt über die integrierte Benutzerverwaltung, in der Benutzergruppen angelegt und mit entsprechenden Rechten versehen werden können.
Auf technischer Ebene empfiehlt es sich, mindestens zwei Gruppen zu unterscheiden:
- Der Administrator, der alles bearbeiten kann.
- Der Nutzer, der Daten verwenden aber nicht verändern kann.
Zusätzlich können beliebig viele Gruppen mit definierten Rechten für individuelle Aufgaben angelegt werden.
